Mittwoch, 18. Dezember 2019

Mofa stellt sich als Rostlaube heraus

Da mein Puch ein Italienisches Fahrzeug ist das aus der Zusammenarbeit zwischen Puch und Piaggio entstanden ist hat es aus Kostengründen dünnes Blech und im Motor nur 3 Lager verbaut was den Verschleiss etwas erhöht. Bei mir ist dieser Verschleiss etwas ausgeprägter als bei meinem Freund, da ich bei meinem Mofa mit einem Schraubendreher mit etwas Kraft auf den Rahmen klopfen konnte und es dadurch direkt an teils Stellen Löcher gab. In den Sommerferien habe ich in meiner Werkstatt begonnen mit meinem Projekt und habe als erstes mal alles ausgebaut das ich nur noch Kleinteile am Rahmen habe und er auf 2 Rädern steht. Meine nächste Arbeit war es den Tank zu leeren damit der Rahmen nicht so schwer ist und nichts mehr auslaufen kann wenn ich das Mofa auf die Seite ablege und beginne mit dem abschleifen des Rahmens. Wo ich auch schon bei meiner nächsten Aufgabe bin und zwar meinen Rahmen von Rost und Lack zu befreien was ich dann mit einer alten Bohrmaschine und einem Drahtbürsten Aufsatz gemacht habe. Diese Arbeit ist mega anstrengend und man kommt nicht vom Fleck weshalb ich dann kurzer Hand aufgab und mich meinen anderen kleineren Projekten widmete. Vor einer Woche am Montagabend dem 9.12.2019 habe ich mir verschieden Teile bestellt wie z.B Ketten, Fussrasten und verschiedenste Kabelzüge. da ich im Moment noch nicht weitermachen kann bin ich am Planen was ich noch so brauche, was noch gemacht werden muss, wo ich was machen und was für Kosten auf mich zu kommen werden.

Puch Supermaxi LG1

Ich habe mir im Herbst 2018 ein Mofa gekauft, welches viel Arbeit verbirgt. Ich hatte immer Probleme und musste wieder aufs neue daran herumschrauben, bis ich diesen Sommer beschloss, dieses Problemkind endgültig zu restaurieren.
Als es darum ging Ideen für eine Abschlussarbeit zu finden dachte ich immer an das Restaurieren oder Frisieren eines Mofas, da ich jedoch kein Geld habe musste ich etwas anderes finden. Ich habe später mit einem meiner engsten Freunde darüber geredet und er hat die naheliegendste und kostengünstigste Idee gezeigt die für mich möglich ist und zwar mein Puch Supermaxi LG1.
Als ich im Sommer bereit mit der Restauration begonnen hatte, dachte ich nicht, dass ich das als Abschlussarbeit machen würde und habe deshalb bereits viele Kleinigkeiten besorgt und erledigt.
Ich habe dieses Projekt gewählt weil ich den Töfflikult liebe und ihn gerne am leben erhalten möchte und mir nunmal sehr viel an der Aufbereitung und Wertschätzung dieser alten Rostlauben liegt.